Katharina Hoppe – Hauptsache Waschbär e.V. https://hauptsache-waschbaer.de Sat, 09 May 2026 10:41:45 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.9.4 https://hauptsache-waschbaer.de/wp-content/uploads/2022/05/cropped-LOGO_HWViG_RUND-32x32.png Katharina Hoppe – Hauptsache Waschbär e.V. https://hauptsache-waschbaer.de 32 32 Achtung Verwechslungsgefahr https://hauptsache-waschbaer.de/achtung-verwechslungsgefahr.htm https://hauptsache-waschbaer.de/achtung-verwechslungsgefahr.htm#respond Sat, 09 May 2026 10:41:45 +0000 https://hauptsache-waschbaer.de/?p=4577 Achtung Verwechslungsgefahr! Aus gegebenem Anlass möchten wir auf Folgendes hinweisen: Aktuell können wir keine Waschbären aufnehmen, weshalb unsere Notfallhotline vorübergehend deaktiviert ist. Auf unserer Website verweisen wir derzeit auf das vom Berliner Senat beauftragte „Netzwerk Wildtiernah Berlin“ inklusive Telefonnummer. Leider kam es in letzter Zeit vereinzelt zu Verwechslungen, sodass Anrufende davon ausgingen, mit uns von @hauptsache_waschbaer zu sprechen. Da Beratung und Einschätzungen dort eigenständig erfolgen, möchten wir klarstellen, dass diese nicht durch uns erfolgen und nicht unsere Einschätzung widerspiegeln. Sobald es uns wieder möglich ist, werden wir unsere Notfallhotline wieder aktivieren.]]> https://hauptsache-waschbaer.de/achtung-verwechslungsgefahr.htm/feed 0 Waschbärmanagement in Deutschland – eine tiermedizinische und praktische Einordnung https://hauptsache-waschbaer.de/waschbaermanagement-in-deutschland-eine-tiermedizinische-und-praktische-einordnung.htm https://hauptsache-waschbaer.de/waschbaermanagement-in-deutschland-eine-tiermedizinische-und-praktische-einordnung.htm#respond Sun, 12 Apr 2026 22:04:52 +0000 https://hauptsache-waschbaer.de/?p=4442 Waschbärmanagement in Deutschland – eine tiermedizinische und praktische Einordnung

Die Diskussion um den Umgang mit Waschbären in Deutschland hat in den letzten Monaten deutlich an Aufmerksamkeit gewonnen. Das ist ein wichtiger und richtiger Schritt. Was in dieser Debatte jedoch häufig fehlt, ist die konsequente Einbeziehung praktischer und tiermedizinischer Erfahrung.

Ich arbeite seit vielen Jahren intensiv mit Waschbären – sowohl in der medizinischen Versorgung als auch in der Entwicklung konkreter Managementansätze. Auf unserem Lebenshof in Brandenburg betreuen wir über 150 gerettete Tiere. Ihre Behandlung, ihr Verhalten und ihre Entwicklung werden kontinuierlich begleitet und dokumentiert. Aus dieser Arbeit heraus sind zentrale Ansätze zur nicht-letalen Populationskontrolle entstanden, insbesondere im Bereich der Kastration. Diese Konzepte werden inzwischen in verschiedenen Zusammenhängen diskutiert und aufgegriffen.

Entscheidend ist jedoch: Die praktische Umsetzbarkeit dieser Maßnahmen lässt sich nur aus direkter Erfahrung mit den Tieren beurteilen.

Im Rahmen unserer Arbeit sowie in Zusammenarbeit mit verschiedenen Organisationen konnten wir zeigen, dass bestehende regulatorische Ansätze – wie etwa die Aufhebung von Schonzeiten – in der praktischen Umsetzung erhebliche Probleme aufwerfen und keine nachhaltige Lösung darstellen. Ein verantwortungsvoller Umgang mit Waschbären erfordert daher mehr als theoretische oder rein regulatorische Maßnahmen. Er braucht eine Verbindung aus tiermedizinischer Expertise, praktischer Erfahrung und wissenschaftlich begleiteter Beobachtung.

Auf dieser Grundlage arbeiten wir aktuell an der Weiterentwicklung eines praxisnahen Kastrationsprojekts, das langfristig tragfähige Lösungen ermöglichen soll. Unser Ziel ist es, einen Umgang mit Waschbären zu etablieren, der sowohl ethisch vertretbar als auch praktisch umsetzbar ist. 

Dr. Mathilde Laininger
1. Vorsitzende
von Hauptsache Waschbär e.V.

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Petition gegen die Abschaffung der Schonzeit in Berlin https://hauptsache-waschbaer.de/petition-aussetzung-schonzeit-berlin.htm https://hauptsache-waschbaer.de/petition-aussetzung-schonzeit-berlin.htm#respond Tue, 02 Dec 2025 12:20:22 +0000 https://hauptsache-waschbaer.de/?p=4279 Schutz statt Abschuss – Berliner Schonzeit jetzt! Am 22. August 2025 hat die Berliner Senatsverwaltung die Schonzeit für Waschbären und Nutrias vollständig aufgehoben – und damit ausgerechnet in den Monaten Februar bis September, also mitten in Setz- und Aufzuchtzeit, die Bejagung erlaubt. Damit werden Elterntiere getötet, deren Jungtiere ohne sie qualvoll sterben. Dies widerspricht dem Tierschutz, dem Bundesjagdgesetz, dem Berliner Jagdgesetz und jedem Grundsatz verantwortungsvoller Wildtierpolitik. Wir fordern daher die sofortige Wiederherstellung der Schonzeiten und die Rücknahme der Verordnung. → PETITION JETZT UNTERSCHREIBEN

Warum ist das wichtig?

Warum diese Verordnung falsch ist 1. Sie verstößt gegen geltendes RechtDas Berliner Jagdgesetz verpflichtet zum Schutz der Elterntiere:„In den Setz- und Brutzeiten dürfen bis zum Selbständigwerden der Jungtiere die für die Aufzucht notwendigen Elterntiere nicht bejagt werden.“Die Verordnung hebt diesen Kernschutz faktisch auf – ein klarer Bruch des Gesetzeszwecks und des Staatsziels Tierschutz. 2. Sie ist tierschutzwidrigEin getötetes Muttertier bedeutet unweigerlich: verlassene, verhungernde und qualvoll verendende Jungtiere.Beides – Töten der Elterntiere und der daraus folgende Tod der Jungtiere – widerspricht §1 Tierschutzgesetz. 3. Sie ist nicht notwendigDas Berliner Jagdgesetz erlaubt bereits heute: → Eingriffe in Einzelfällen → auch in befriedeten Gebieten → bei Gefahr, Seuchenverdacht oder zur Abwendung von Tierleid. Es gibt keinen sachlichen Grund, die Schonzeit pauschal und flächendeckend aufzuheben. 4. Sie basiert auf unbelegten BehauptungenDie Senatsverwaltung behauptet:→ stark steigende Populationszahlen → erhebliche Schäden durch Waschbären und Nutrias.→  Gleichzeitig hat der Senat selbst bestätigt, dass keine Populationszahlen erhoben werden und keine Schadensstatistiken vorliegen.Eine tierschutzrelevante Verordnung ohne Datenbasis ist wissenschaftlich wie politisch nicht tragbar. 5. Die Einhaltung des Elterntierschutzes ist unmöglichDie Verordnung fordert, Elterntiere zwingend zu verschonen – doch:Weder bei Waschbären noch bei Nutrias ist das Geschlecht im Feld sicher bestimmbar. Nutria → Größen überlappen stark → Geschlechtsmerkmale aus Distanz unsichtbar → Zitzenleisten bei Weibchen nur in Trächtigkeit oder Laktation sichtbar Eine zuverlässige Geschlechtsbestimmung ist bei wilden Nutrias nur unter Narkose, durch Umdrehen auf den Rücken und eine gründliche Inspektion der Bauchregion möglich. Waschbär → Männchen und Weibchen sehen äußerlich nahezu identisch aus → Penis nicht sichtbar, Hoden liegen im Körperinneren → säugende Weibchen nur körperlich erkennbar Eine zuverlässige Geschlechtsbestimmung ist bei wilden Waschbären nur unter Narkose, durch Umdrehen auf den Rücken und eine gründliche Inspektion der Bauchregion möglich. Fazit: Die zentrale Bedingung der Verordnung – Elterntiere sicher auszuschließen – ist biologisch und praktisch unmöglich. Damit führt die Bejagung zwangsläufig zu Verstößen gegen Tierschutz- und Jagdrecht. Unsere ForderungWir fordern den Berliner Senat auf:→ Die Schonzeit für Waschbären und Nutrias unverzüglich wieder einzuführen.→ Die Verordnung vom 22.08.2025 sofort zurückzunehmen.Berlin darf keine Politik betreiben, die gegen geltendes Recht, biologische Fakten und elementaren Tierschutz verstößt. → PETITION JETZT UNTERSCHREIBEN

Euer Team Hauptsache Waschbär e.V.]]>
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Statement zum Projektstart Kastration/Sterilisation der Waschbären in Kassel https://hauptsache-waschbaer.de/statement-zum-projektstart-in-kassel.htm https://hauptsache-waschbaer.de/statement-zum-projektstart-in-kassel.htm#respond Thu, 07 Aug 2025 11:17:33 +0000 https://hauptsache-waschbaer.de/?p=4187 Statement zum Projektstart Kastration/Sterilisation der Waschbären in Kassel

Gestern ist in Kassel der Startschuss gefallen für ein Sterilisationsprojekt der Waschbären.

Wir freuen uns sehr darüber, denn auch wir finden, Kastration/Sterilisation ist derzeit der einzige Weg, die Population der Waschbären ethisch vertretbar und nachhaltig zu regulieren. Aus diesem Grund haben bereits wir vor drei Jahren damit begonnen, für Berlin ein Kastrationsprojekt zu entwickeln. Es sollte als Pilotprojekt das erste seiner Art in Europa sein.

Wir sind sehr weit gekommen. Das Projekt war geprüft und genehmigt, die vom Berliner Senat bezuschusste Vorstudie war abgeschlossen. Wir hatten Projektpartner, Tierärzte und Bürger und Bürgerinnen, die mitmachen wollten, wissenschaftliche Helfer, ein voll ausgestattetes Kastrationsmobil, sämtliches Equipment wie medizinisches Instrumentarium, Lebendfallen, Halsbandsender, Ohrmarken und vieles mehr…

Einige Tage vor dem Start verweigerte die Jagdbehörde die Genehmigung zum Aufstellen der Fallen. Damit konnte unser Projekt nicht starten. (Mehr dazu)

Das ist jetzt ein Jahr her. Seitdem haben wir aus anderen Bundesländern Anfragen bekommen von Tierschutzvereinen und Politikern, die ein ähnliches Projekt bei sich aufziehen wollen. Auch in Hessen sind wir von Anfang an beratend dabei, gern haben wir unsere Erfahrungen, nötige Unterlagen und vor allem die Argumentationskette an die hessischen Kolleginnen weitergegeben. Und wie wir freudig sehen, wurde damit dort die Genehmigung für das Projekt erteilt.

Und es ist sehr erfreulich, dass Hessen jetzt als erstes Bundesland starten kann. Wir hoffen, dass dies eine positive Wirkung auch auf andere Bundesländer haben wird und wir vielleicht in Zukunft noch öfter solche Meldungen lesen können.

Euer Team Hauptsache Waschbär e.V.

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Statement zur Ausbremsung des Pilotprojekts für Berlin „Kastration/Sterilisation der Berliner Waschbären“ https://hauptsache-waschbaer.de/statement-ausbremsung-pilotprojekt.htm https://hauptsache-waschbaer.de/statement-ausbremsung-pilotprojekt.htm#respond Sun, 14 Jul 2024 09:03:27 +0000 https://hauptsache-waschbaer.de/?p=3626 Statement zur Ausbremsung des Pilotprojekts für Berlin „Kastration/Sterilisation der Berliner Waschbären“ Wie ihr sicherlich in den Medien gehört oder gelesen habt, wird unsere wissenschaftliche Studie zur Kastration/Sterilisation der Berliner Waschbären derzeit – entgegen aller Zusagen – plötzlich durch Akteure im Berliner Senat mittels fadenscheiniger, widerlegbarer Begründungen ausgebremst. Hier könnt ihr den gestern erschienen Artikel zum Thema in der taz nachlesen. Die Ausgangssituation Waschbären wurden vor 100 Jahren wegen ihres Pelzes aus Nordamerika eingeführt und haben sich inzwischen in unserer Fauna einen eigenen Lebensraum geschaffen. Es ist unstrittig, dass wir lernen müssen, mit ihnen zu leben – eine Ausrottung ist auch nach Ansicht des Deutschen Jagdverbandes nicht mehr möglich. Wir arbeiten für den einzig zielführenden und humanen Umgang mit diesen Wildtieren. In Berlin wird die Zahl der Waschbären auf 1.000 bis 2.000 Tiere geschätzt. Warum nicht einfach die Waschbären bejagen? Das Ziel unserer Arbeit und auch des Pilotprojektes ist, den Waschbärbestand nachhaltig zu reduzieren und damit einen Beitrag zum Artenschutz zu leisten. Damit wollen wir dasselbe wie Hausbesitzer, Gartenbesitzer und Jagdverband: Weniger Waschbären. ABER dies geht nur auf eine einzige Art. Die tierschutzkonforme Kastration/Sterilisation! Dieses Projekt ist von europaweiter Bedeutung. Ganz nebenbei: Es wird gerne vergessen, dass auch ein als invasiv eingestuftes Tier ein Anrecht auf humane Behandlung hat. Es ist jedoch wissenschaftlich bewiesen, dass die Jagd auf Waschbären, wie sie nun möglicherweise vom Berliner Senat angedacht wird, KEINE zielführende Methode zur Populationsreduzierung ist, sondern sogar zu einer Vermehrung führt: Waschbären stellen sich nicht in einer Reihe auf und lassen sich erschießen. Das hat zur Folge, dass das biologische Notfallset, die kompensatorische Fertilität, von Waschbären greift: Hohe Verlustraten werden durch eine vermehrte Fortpflanzung ausglichen. Nicht nur beteiligen sich mehr Weibchen an der Fortpflanzung, sie werden auch deutlich früher geschlechtsreif und gebären mehr Weibchen. In kürzester Zeit ist nicht nur die alte Bestandszahl ausgeglichen, sie steigt sogar weiter an. Die oft beschrienen Probleme mit Waschbären in Dachböden entstehen fast ausnahmslos in der Brutzeit der Tiere, in der die Mutter sich mit ihren Welpen für einige Wochen in geschützte Räume zurückzieht. Diese Probleme werden durch Bejagung also extrem zunehmen, da Waschbärweibchen ein Leben lang in der Nähe der Mutter verbleiben, während die Männchen abwandern. Mit unserem Ansatz der Kastration/Sterilisation hingegen würden Dachboden-Konflikte nicht nur deutlich reduziert werden, das Wieder-Aussetzen der Tiere hätte auch einen wesentlichen Vorteil für die Bürger:innen: Ein kastrierter Waschbär besetzt einen Platz, auf den bei Tötung ein nicht-kastrierter Waschbär nachrücken wird. Handelt es sich hier um ein Weibchen, beginnen die Konflikte von neuem. Mit unserem Projekt jedoch hat die Nachbarschaft bis zum Tod des kastrierten Waschbären Ruhe. (Es ist anzumerken, dass die Klassiker „Dachboden“ und „Gartenlaube“ zwar durchaus auftreten, jedoch nicht in den durch die Medien hochstilisierten Mengen, wie wir anhand unserer Beratungen feststellen.) Warum wird das Pilotprojekt aktuell politisch ausgebremst? Für das Pilotprojekt waren eine Reihe von Genehmigungen einzuholen. Letztlich hakt es an nur EINER EINZIGEN Genehmigung: Die Jagdbehörde/Berliner Forsten verweigert uns die zugesagte Genehmigung für das Aufstellen von Lebendfallen im Rahmen der Studie. Aufgrund der kontinuierlichen Zustimmung und Zusicherungen über die letzten zwei Jahre Planung und angesichts der Förderung der abgeschlossenen Vorstudie mit 55.000€ durch den Berliner Senat ist dieser plötzliche Richtungswechsel absolut überraschend. Anfang des Jahres wurde uns am runden Tisch, an dem alle beteiligten Senatsabteilungen teilnahmen, klar kommuniziert, dass nichts gegen die Durchführung dieses Projektes spricht. Umso größer ist das allgemeine Unverständnis über den plötzlichen Sinneswandel. Noch einmal: Unser Ziel IST die Reduzierung der Zahl der Waschbären in Berlin und damit die Minimierung der Konflikte zwischen Mensch und Waschbär! Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Jagd keine zielführende Methode ist. Nicht nur steigt die Anzahl der Tiere, auch die damit verbundenen Konflikte und Probleme nehmen zu. Wenn es also tatsächlich das Ziel des Berliner Senats ist, die Konflikte zwischen Mensch und Waschbär zu verringern, so müssen wir annehmen, dass die Politiker:innen an dieser Stelle nicht korrekt über die Biologie der Tierart Waschbär aufgeklärt wurden. Wir sind gerne bereit, erneut im Berliner Abgeordnetenhaus zu sprechen und über die Forschungslage zu informieren. Gerne tun wir dies auch vor dem Berliner Jagdverband. Hauptsache Waschbär möchte Konflikte zwischen Mensch und Waschbär minimieren, Vermögensschäden und Tierleid reduzieren und verhindern, dass Steuergelder sinnlos verprasst und tierschutzwidrig ausgegeben werden. Wir sind zuversichtlich, dass die politischen Entscheidungsträger:innen wissenschaftliche Fakten und das Wohl ihrer Bürger:innen den möglichen Eigeninteressen einzelner Akteure vorziehen und mit uns gemeinsam das Pilotprojekt für Berlin „Kastration/Sterilisation der Berliner Waschbären“ in die Wege leiten. Denn alle – Bürger:innen, Senat, Jägerschaft und auch wir – wollen dasselbe: Die Reduzierung der Anzahl der Waschbären. Der Unterschied ist nur: Wir wollen einen humanen und zielführenden Weg gehen. Wer sind wir eigentlich?  Hauptsache Waschbär ist ein hochqualifiziertes Team mit einer allgemein anerkannten Expertise auf dem Gebiet Umgang mit Waschbären. Unser Team besteht aus Tiermediziner:innen, tiermedizinischen Fachangestellten, Studierenden der Tiermedizin, Biolog:innen , Geograph:innen und anderen Expert:innen sowie einer Reihe von sehr erfahrenen ehrenamtlichen Mitarbeitenden. Aufgrund unserer Expertise und unseres Einsatzes sind wir zur zentralen Anlaufstelle für Waschbärfragen im deutschsprachigen Raum geworden. Unser Projekt hat europaweit Beachtung gefunden. Für unsere Arbeit wurden wir mit dem Deutschen Tierschutzpreis 2023 Kategorie Wildtierhilfe und mit dem Tierschutzpreis des Landes Berlin 2023 ausgezeichnet. Neben unserem Pilotprojekt besteht die Kernarbeit unseres Vereins in der medizinischen Versorgung von verunglückten oder kranken Waschbären in unserer Tierarztpraxis für Waschbären. Wir beraten vor Ort und helfen über unsere Waschbär-Hotline. In unserer Begegnungsstätte bauen wir Vorurteile ab und räumen mit Missverständnissen und Fehlinformationen über diese Tierart auf. In Schulen und Kitas leisten wir pädagogische Arbeit. Außerdem sind wir regelmäßig in Regionalkonferenzen der Biologielehrer zu Gast. Unsere eigene Fachbibliothek zum Thema Waschbär umfasst mittlerweile über 1.200 Quellen. Details zu unserer Arbeit könnt ihr unserer Broschüre entnehmen. Euer Team Hauptsache Waschbär e.V.]]> https://hauptsache-waschbaer.de/statement-ausbremsung-pilotprojekt.htm/feed 0 Klappe die Zweite – Projekttag mit Tierarzthelfer:innen https://hauptsache-waschbaer.de/klappe-die-zweite.htm https://hauptsache-waschbaer.de/klappe-die-zweite.htm#respond Tue, 09 Jul 2024 10:32:28 +0000 https://hauptsache-waschbaer.de/?p=3579 Klappe die Zweite – Projekttag mit Tierarzthelfer:innen

Bereits zum zweiten Male durften wir am 8. Juli eine Schulklasse zukünftiger Tierarzthelfer:innen bei uns auf dem Lebenshof begrüßen und ihnen das Wildtier Waschbär näher bringen! Großes Interesse gab es für unseren Vortrag über Waschbären, die gesetzlichen Regelungen und das grundlegende Thema invasive Arten.

Ziel solcher Projekttage ist es, nicht nur theoretisches Wissen über Waschbären zu vermitteln, sondern unsere Gäst:innen auch eindrückliche praktische Erfahrungen im Umgang mit unseren willigen Pelzprobanden sammeln zu lassen. Damit möchten wir dazu beizutragen, dass Waschbärbabys, die immer wieder in Tierarztpraxen abgegeben werden, zukünftig eine Chance bekommen, adäquat behandelt anstatt direkt euthanasiert zu werden, weil keine Alternativen bekannt sind. Laut Tierschutzgesetz ist es verboten, gesunde Babys zu töten, nur weil die Mutter nicht mehr auffindbar ist. Trotzdem passiert es leider immer wieder.

Euer Team von Hauptsache Waschbär e.V.

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Angehende Tierarzthelfer:innen zu Besuch https://hauptsache-waschbaer.de/tierarzthelferinnen-zu-besuch.htm https://hauptsache-waschbaer.de/tierarzthelferinnen-zu-besuch.htm#respond Mon, 20 May 2024 09:50:30 +0000 https://hauptsache-waschbaer.de/?p=3273 Angehende Tierarzthelfer:innen zu Besuch

Kürzlich durften wir eine tolle Truppe an Tierarzthelfer:innen in Ausbildung auf unserem Lebenshof begrüßen. Ziel des Projekttages war es, nicht nur theoretisches Wissen über Waschbären zu vermitteln, sondern unsere Gäst:innen auch eindrückliche praktische Erfahrungen im Umgang mit unseren willigen Pelzprobanden sammeln zu lassen. Damit möchten wir dazu beizutragen, dass Waschbärbabys, die immer wieder in Tierarztpraxen abgegeben werden, zukünftig eine Chance bekommen, adäquat behandelt anstatt direkt euthanasiert zu werden, weil keine Alternativen bekannt sind. Laut Tierschutzgesetz ist es verboten, gesunde Babys zu töten, nur weil die Mutter nicht mehr auffindbar ist. Trotzdem passiert es leider immer wieder.

Euer Team von Hauptsache Waschbär e.V.

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Rettungseinsatz mit dem ARD-Morgenmagazin – Waschbär-Babys im Dach https://hauptsache-waschbaer.de/rettungseinsatz-mit-dem-ard-morgenmagazin.htm https://hauptsache-waschbaer.de/rettungseinsatz-mit-dem-ard-morgenmagazin.htm#respond Tue, 07 May 2024 08:35:13 +0000 https://hauptsache-waschbaer.de/?p=3258 Rettungseinsatz mit dem ARD-Morgenmagazin – Waschbär-Babys im Dach Eine Waschbär-Fähe hatte sich mit ihren Welpen in das Dach einer Berlinerin zurückgezogen und wurde bei Dachdeckerarbeiten entdeckt. Das ARD-Morgen-Magazin begleitete uns auf dem Einsatz. Wir sind dankbar, dass die Besitzerin den tierschutzfreundlichen Weg wählte und uns anstatt der Jägerschaft rief. Euer Team von Hauptsache Waschbär e.V. ]]> https://hauptsache-waschbaer.de/rettungseinsatz-mit-dem-ard-morgenmagazin.htm/feed 0 Nø Cosmetics x Veight Tattoo für die Waschbären https://hauptsache-waschbaer.de/no-cosmetics-x-veight-tattoo.htm https://hauptsache-waschbaer.de/no-cosmetics-x-veight-tattoo.htm#respond Wed, 01 May 2024 15:17:17 +0000 https://hauptsache-waschbaer.de/?p=3152 Nø Cosmetics x Veight Tattoo für die Waschbären Am vergangenen Samstag haben sich Nø Cosmetics und die Tätowiererin Vivien (Veight Tattoo) zusammengetan und im Berliner Nø-Store ein Flash-Tattoo-Event zugunsten unserer Waschbären veranstaltet. Die Nø-Kund:innen konnten sich ein Motiv aus Viviens Portfolio aussuchen und für 50€ stechen lassen – die an uns gespendet wurden. Dabei sind unglaubliche 700€ an Spendengeldern zusammengekommen. Hier geht’s zu: Nø Cosmetics: Instagram | www.no-cosmetics.de Tattooist Vivien: Instagram | www.vadersdye.de/gallery-veighttattoo Vielen Dank an Vivien und Nø Cosmetics für diese tolle Aktion! Euer Team von Hauptsache Waschbär e.V. Hinweis: Die Waschbärbabys, die vor Ort waren, werden aktuell gepäppelt und müssen jede Stunde gefüttert werden, deshalb waren sie mit dabei. Da sie noch blind und taub sind, war das (ruhige) Event für sie auch nicht mit zusätzlichem Stress verbunden. Sie haben die meiste Zeit geschlafen, in der sie nicht gefüttert wurden.]]> https://hauptsache-waschbaer.de/no-cosmetics-x-veight-tattoo.htm/feed 0 Demo „Tierschutzkahlschlag durch Berliner Senat stoppen“ https://hauptsache-waschbaer.de/demo-tierschutzkahlschlag-durch-berliner-senat-stoppen.htm https://hauptsache-waschbaer.de/demo-tierschutzkahlschlag-durch-berliner-senat-stoppen.htm#respond Sun, 28 Apr 2024 16:00:37 +0000 https://hauptsache-waschbaer.de/?p=3166 Demo „Tierschutzkahlschlag durch Berliner Senat stoppen“ Am 27.04. waren wir am Roten Rathaus mit einem Redebeitrag zur geplanten Berliner Wildtierauffangstation bei einer Demo zum befürchteten Tierschutz-Kahlschlag dabei. Seit Jahrzehnten fangen Ehrenamtliche die staatliche Aufgabe des Wildtierschutzes auf. Als die neue Regierung ein Wildtierzentrum in Aussicht stellte, war die Hoffnung groß. Nun soll das Zentrum aber in die Hände einer Tierversuchseinrichtung gegeben werden, die sich bisher nicht als kompetente Anlaufstelle für Wildtiere gezeigt hat. Besonders beunruhigend: Für Waschbären, die nicht nach einer Rehabilitation wieder ausgewildert, sondern dauerhaft aufgenommen werden müssen, hat das Forschungsinstitut kein Konzept und auch kein Interesse. Das Situation der Berliner Bären bleibt daher weiterhin schwierig.
Redebeitrag von unserer Vorsitzenden Dr. Mathilde Laininger
Redebeitrag von Mark Benecke
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